In einem dystopischen Szenario stellt Superikone den allgemeinen Narzissmus dem Verfall der Welt gegenüber:
„Es ist nur so ein Gefühl, dass hier bald Stille herrscht.
Wir formen die Welt und blenden uns selbst. Wir sind erhellt.
Glühend sterben Blüten wunderschön.“
Bezugnehmend auf die kollektive Handlungsunfähigkeit hinsichtlich des Klimawandels und der unbedingten Selbstentfaltung stellt Superikone schlicht fest: „So wunderschön scheiden wir dahin.“
Genau diesen Widerspruch beschreibt der Song im „Schizophrenic Radio Edit“ durch das Zusammenspiel eines fast belanglos freundlichen Club-Tracks mit einem Text, der freundlich, doch sehr deutlich, feststellt, dass wir uns derweil selbst auslöschen.
„Und was bleibt, ist das Gefühl, dass wir am Abgrund steh’n. Doch es verblasst und lässt uns kühl, weil wir kein Ende seh’n.“
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